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Rumänien Schulprojekt

26.10.2026

26.10.2026

Manchmal braucht es gar nicht viel, um unglaublich viel zu bewirken.

Seit etwas mehr als einer halben Woche sind wir nun in Rumänien. Wir leben hier mitten in einem kleinen Dorf, in einem Schulprojekt, das mich schon jetzt unglaublich berührt.

Hier gibt es keine Kanalisation. Wenn wir warm duschen möchten, müssen wir erst einmal Feuer machen, um das Wasser zu erhitzen. Geheizt wird jeder Raum einzeln. Vieles, was für uns in Deutschland selbstverständlich ist, ist es hier nicht.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – erleben wir hier gerade so unglaublich viel Herzlichkeit, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung.

Als wir am ersten Tag ankamen, aßen die Kinder gerade Pudding. Und natürlich war sofort klar, dass auch unsere Kinder eine Schüssel bekommen. Wenn die beiden mit ihren Rollern durchs Dorf fahren, kommen sie manchmal mit kleinen Geschenken zurück.

Gestern kam die Frau, die hier im Projekt kocht und putzt. Sie ist alleinerziehend, hat mehrere Kinder und weiß selbst kaum, wie sie finanziell über die Runden kommen soll. Und trotzdem brachte sie uns selbstgemachte Paprika Aufstrich und Kuchen mit.

Menschen, die selbst so wenig haben und trotzdem so viel geben.

Wir fühlen uns hier unglaublich wohl und sind sehr dankbar, dass wir diese Erfahrungen machen dürfen.

Unsere Aufgabe hier ist momentan vor allem, das Projekt winterfest zu machen. Marcel und die Jungs sägen, hacken und stapeln jeden Tag stundenlang Holz. Denn wenn es kalt wird, braucht es Wärme – und die kommt hier nicht einfach auf Knopfdruck.

Aber ich möchte euch auch erzählen, warum es dieses Schulprojekt überhaupt gibt.

Frank, der das Projekt seit über 20 Jahren mit unglaublich viel Herzblut begleitet, hat uns in den letzten Tagen viele Geschichten erzählt.

Geschichten von Kindern, die ohne dieses Projekt kaum eine Chance auf Bildung gehabt hätten. Kinder, die sonst vielleicht auf den Feldern mitarbeiten oder Schafe hüten würden, weil ihre Familien auf jede helfende Hand angewiesen sind.

Und Geschichten von ehemaligen Schulkindern, die heute erwachsen sind, das Dorf verlassen konnten, eine Arbeit gefunden haben und inzwischen sogar ihre eigenen Familien finanziell unterstützen können.

Genau das kann Bildung verändern. Sie eröffnet Perspektiven, wo vorher kaum welche waren.

Und für viele Kinder ist das warme Essen, das sie hier bekommen, mindestens genauso wichtig. Manche Eltern schicken ihre Kinder vor allem deshalb ins Projekt – weil sie wissen, dass sie dort wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen.

Was mich aber besonders bewegt, ist Frank selbst.

Er fährt seit so vielen Jahren in nahezu allen Schulferien von der Gegend um Dresden hierher. Stundenlange Autofahrten, oft gemeinsam mit seinem Sohn. Und wenn er hier ist, macht er keine Ferien. Er arbeitet von morgens bis abends, organisiert, repariert, kümmert sich und versucht irgendwie, dieses Projekt am Leben zu halten.

Ganz ehrlich: Hut ab vor Menschen wie Frank!

Denn was viele vielleicht nicht wissen: So ein Projekt braucht nicht nur Stifte, Spielsachen oder Kleidung.

Es braucht vor allem Geld, um überhaupt weiterbestehen zu können. Für Essen, Wasser, Gasflaschen und all die laufenden Dinge, ohne die es einfach nicht funktioniert.

Rund 1.960 € werden jeden Monat benötigt, damit dieses Projekt weiterlaufen kann.

Und leider gibt es nur noch sehr wenige Menschen, die regelmäßig spenden. Das bedeutet für Frank, dass er neben all seiner Arbeit auch noch ständig neue Unterstützer suchen muss.

Dabei könnte schon so viel Druck wegfallen, wenn mehr Menschen einen kleinen monatlichen Beitrag übernehmen würden.

Vielleicht 5 €, 10 € oder 20 € im Monat. Für den Einzelnen oft kein riesiger Betrag – aber gemeinsam kann daraus unglaublich viel entstehen.

Deshalb möchte ich euch heute von Herzen einladen, dieses Projekt zu unterstützen.

Ihr könnt:

  • Einmalig spenden oder vielleicht sogar einen kleinen monatlichen Dauerauftrag einrichten.

  • Etwas von der Amazon-Wunschliste bestellen, das hier wirklich gebraucht wird.

  • Diesen Beitrag teilen, in eurem WhatsApp-Status, auf Instagram, Facebook oder mit Menschen, die vielleicht ebenfalls helfen möchten.

Und wenn ihr selbst gerade nichts geben könnt, ist auch das Teilen eine wertvolle Unterstützung.

Ich kann euch jedenfalls sagen: Wir sind gerade mittendrin. Wir erleben die Menschen, sehen die Arbeit, die dahintersteckt, und bekommen mit, wie viel dieses Projekt für die Kinder und ihre Familien bedeutet.

Und ich würde mir so sehr wünschen, dass Frank irgendwann nicht mehr jeden Monat aufs Neue darum kämpfen muss, dass es weitergehen kann.

Weil es Menschen wie ihn braucht. Menschen, denen es nicht egal ist, wie Kinder aufwachsen und welche Chancen sie im Leben bekommen – auch wenn diese Kinder viele Hundert Kilometer entfernt leben.

Danke an alle, die mithelfen, teilen oder einfach ein bisschen Aufmerksamkeit für dieses Herzensprojekt schaffen.

 


 

 

Bild zur Meldung: Rumänien Schulprojekt

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