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Mutter-Rolle

14.11.2020

Mutter-Rolle

 

dieses Thema beschäftigt mich schon von Anfang an. Wer bin ich eigentlich als Mama? Wer war ich vorher? Bin ich jetzt jemand anderer? Darf ich noch albern sein und „Scheiße“sagen?

 

Mittlerweile weiß ich, nicht nur die Überforderung mit 2 Kleinkindern, sondern auch die Frage nach meiner eigenen Identität, hat mich vor 3 Jahren in meine beginnende Depression gebracht.

Ich lag im Bett und wusste nicht mehr wer ich bin und wie ich mich „richtig“ zu verhalten habe. Krass oder? Muss ich jetzt plötzlich gern Hausfrau sein? Putzen, kochen, basteln, nähen? Oder lieber die „Karriere-Mama“?

Und ich habe mit niemandem wirklich darüber geredet, weil wie soll man das denn erklären, und nachher denken die anderen noch ich werde langsam verrückt, und ja genauso hat es sich auch teilweise angefühlt.

Und der Druck in mir, ich müsste als Mutter irgendwie anders sein, wuchs. Ich wollte alles „Richtig“ machen (so absurd, wer macht schon alles richtig?) und irgendwie auch eine coole, lockere Mutter sein, die alles ganz leicht nimmt. Nur es war NICHT leicht oder cool, es war sooooo anstrengend. Erst 1 Kind das (so gut wie) NIE schläft, dann eine weitere schmerzhafte Schwangerschaft, 2 Umzüge, keine Hilfe (außer meinem voll arbeitenden Mann) und dann das 2 Kind das nicht schläft, und ein extrem wütendes Kleinkind dazu. Das ist nur die Kurzform.

Ok aber um das Thema Erschöpfung geht es hier nicht.

Ich wollte so oft einfach wieder „die Alte“ sein, so wie vor den Kindern. Und ich habe mich erst davon befreit, als mir klar wurde, ich kann und darf sein wer ICH will!!! Ich gebe jeden Tag mein Bestes, ich liebe meine Kinder, reflektiere mich jeden Abend, versuche Dinge besser zu machen. Und ob ich mal „scheiße“ sage oder nicht, ist sowas von scheiß egal, denn auf die Beziehung zu meinen Kindern kommt es an. Es ist mein/unser Leben. Und es ist mir so egal, ob andere mich für eine schlechte Mutter halten, weil ich manche Dinge mache oder nicht mache oder anders mache. (Konstruktive Kritik ist immer willkommen)

Am Tag der Geburt wird nicht nur dein Kind geboren, sondern auch du als Mutter. Versuche dir vor deinem Mama werden, nicht zu sehr vorzustellen wie du als Mutter sein wirst, lass es auf dich zukommen und sei sooooooo liebevoll mit dir, denn DU bist WUNDERvoll.

 

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